Von 1507 bis 1649 war Oman der Kolonialherrschaft Portugals unterstellt, seit 1744 herrscht das Geschlecht der al-Busaid, dem der Sultan von Oman angehört. Die Kuria-Muria-Inseln im arabischen Meer wurden 1967 von Großbritannien an Oman zurückgegeben.
Oman hat ein ausgesprochenes Wüstenklima, mit aussergewöhnlich heissen Temperaturen von April bis Oktober, wo das Thermometer die 50 °C-Marke erreichen kann. Im Hochland herrscht subtropisches Klima vor, westlich des bis über 3.000 Meter hohen Hajargebirges und im Süden gibt es Monsunregen.
Neben der Produktion von Datteln, getrocknetem Fisch und vor allem Weihrauchharz erbringt die Erdölförderung des nicht der OPEC angehörenden Staates 95 % der Exporterlöse.
Nahezu 90 % der Bevölkerung in Oman sind Moslems, nur etwa 15 % leben in Städten, weniger als 10 % sind Nomaden.
Die artenarme Tierwelt beschränkt sich auf Dromedare, Antilopen (typisch ist hier die weisse Oryx-Antilope), Gazellen, Wüstenfüchse, Leoparden, Stachelschweine und verschiedene Greifvögel.
Trockensträucher betimmen die Landschaft zum grössten Teil, in höheren Lagen und an Berghängen wachsen Ölbäume, Akazien, Wacholder und Zedern.